Jugendforum erfragt die Außenwahrnehmung von Mümmel

Wie sehen Hamburger den Stadtteil Mümmelmannsberg, wenn sie nicht dort wohnen?
Was sind die ersten drei Wörter, die ihnen zu diesem Stadtteil einfallen? Woran denken sie, wenn sie Mümmelmannsberg hören?
Das Jugendforum Mümmel hat sich auf den Weg gemacht, diese Fragen zu beantworten. Auf der Suche nach Antworten, entdecken sie selbst neue Stadtteile und kommen mit neuen Menschen in Kontakt.

1. Station: Eimsbüttel
Gestern waren zwei Jugendliche aus dem Jugendforum in Eimsbüttel. Mit Kamera, Tafel, Stift und einer kleinen Portion Mut ausgestattet, machen sich die Jugendlichen auf den Weg. Schnell ist klar: Personen in Eile oder anderen, die gerade ihr Eis genießen möchten, kann kein Statement zu Mümmel entlockt werden. Aber an der roten Ampel, sind die wartenden Personen gerne bereit ein paar Fragen zu beantworten.
Es gibt viel zu lachen:
„Mümmel? Ich nehm die U2 in die andere Richtung.“
Die meisten der befragten Personen waren noch nie in Mümmel, sondern haben nur davon gehört. Aus diesem Grund hat teilweise auch keine Auseinandersetzung mit dem Stadtteil stattgefunden. Sie verbinden mit Mümmel eine eher schlechte Gegend oder Armut.
Aber es gibt auch eine Person, die von dem vielen Grün und den Wäldern in Mümmel schwärmt.
Mit allen Personen entsteht ein spannender Austausch und vielleicht nimmt eine von ihnen jetzt die U2 auch mal in die andere Richtung.

Die Idee dahinter:
Die Jugendlichen des Jugendforums möchten nicht nur die Außenwahrnehmung, sondern auch die Innenwahrnehmung von Mümmelmannsberg aufnehmen und dokumentieren.
Dafür befragen und fotografieren sie Personen aus ihrem Stadtteil und aus anderen Stadtteilen.
Es entsteht eine Collage mit vielen verschiedenen Ideen und Eindrücken von Mümmelmannsberg, die geprägt sind von den unterschiedlichen Menschen und ihren Geschichten.
Haben die BewohnerInnen aus Billstedt ein anderes Bild von Mümmel als die BewohnerInnen aus Eimsbüttel?

Die Jugendlichen werden es bei ihren nächsten Befragungen heraus finden.